Küchengespräche

Bären als Botschafter

Posted in Allgemein by Bär Junior on 15. April 2011

Erstmals begrüßt die “Steirische Ölspur” Partner außerhalb der Steiermark. Familie Trippolt wurde im Rahmen einer kulinarischen Pressekonferenz in Bad St. Leonhard zu ”Botschaftern der Steirischen Ölspur” ernannt.

Was die Lavanttaler Spitzenköche mit der Steirischen Ölspur, ihren 5 Ölmühlen, 10 Ölspurgemeinden und ihren 20 Ölspurwirten in der südlichen Weststeiermark verbindet? Die Liebe zur Region, zum Produkt und zur Qualität. Der gemeinsame Nenner: Das steirische Kürbiskernöl g.g.A, das in unserer Bären-Küche ja seit langem sprudelt.

Silvia und Seppi Trippolt freuen sich über die Auszeichnung

Seppi mit der gläsernen Kürbis-Auszeichnung

Familie Trippolt sowie “Ölbaron” und Obmann der Steirischen Ölspur Gernot Becwar in der Mitte

Die Ölspur-Delegation bei der Ernennung der Bären zu ihren Botschaftern: Acht Bürgermeister der Ölspurgemeinden und Ölbaron Gernot Becwar

In der Küche der Bären sprudelt seit vielen Jahren das “grüne Gold” – das herrlich nussig duftende Steirische Kürbiskernöl g.g.A. Hier kommt ein feines Kürbiskern-Schäumchen über die Ochsenschwanzknöderl.

Unsere Lehrlinge Martin Hudelist und Michael Grillitsch legen sich für das Ölspur-Genussmenü ins Zeug

Drei auf einem Streich: Da fließt das Kürbiskernöl in der Bären-Küche

Die Trippolt Sepps mit dem Obmann der Steirischen Ölspur Gernot Becwar

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Wie in unserem Wohnzimmer

Beinahe jede Woche sind die Kärntner 3-Hauben-Köche Josef und Seppi Trippolt auf der Steirische Ölspur zu Gast. Weil sich das erfolgreiche Vater-Sohn-Duo in der südlichen Weststeiermark einfach wohlfühlt.

Was verbinden Sie als Ölspur-Botschafter mit der Steirischen Ölspur?

JOSEF TRIPPOLT: Wir sind seit Jahren, ja Jahrzehnten auf der Ölspur unterwegs. Sobald wir unser Restaurant schließen, sitzen wir schon im Auto Richtung Weststeiermark und auf geht es ins Kernölparadies. Wir kennen die Wirte auf der Ölspur mittlerweile besser als die Gasthäuser in Kärnten. Für uns bedeutet ein Ausflug auf die Ölspur Entspannung, wie ein kleiner Urlaub. Und das zu jeder Jahreszeit. Wir fühlen uns bei unseren steirischen Kollegen so wohl wie in unserem eigenen Wohnzimmer.

Wie und wofür benutzen Sie das Steirische Kürbiskernöl g.g.A in Ihrer Küche?

SEPPI TRIPPOLT: Wir verwenden das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. sehr vielseitig. Bei unseren Pastagerichten kommt es unverfälscht auf die Teller, ebenso auf den Freiland-Vogerlsalat. Top: bei Marinaden und Vorspeisen. Im Kürbiskernbrot dient es als Geschmacksträger. Wir kochen nicht nur mit dem Kernöl und den Kürbiskernen, sondern sehr viel mit den Kürbissen selbst. Meine Lieblingskürbisse sind der Butternuss und der große Muskatkürbis. Beide haben ein sehr kompaktes Fleisch mit intensivem Kürbis-Geschmack. Gelb der eine, tieforange der andere. Ein Top-Gericht: Kürbis-Carpaccio mit Kernöl und mit Erdäpfeln überkrustetes Zanderstückerl.

Was fasziniert Sie am Steirischen Kürbiskernöl g.g.A und warum setzen Sie auf das Original?

JOSEF TRIPPOLT: Das Steirische Kürbiskernöl g.g.A ist mit seinem nussigen Geschmack und seiner dunkelgrünen Farbe mit keinem anderen Öl der Welt zu vergleichen und bedarf einer ganz speziellen Handhabe. Es passt perfekt zu heimischen Produkten. Exotik ist nicht das Markenzeichen unseres Schaffen, sondern Bekenntnis zur Region.

Warum sind Sie immer wieder bei den Ölspurwirten zu Gast?

SEPPI TRIPPOLT: Die Ölspurwirte präsentieren für uns die Steiermark in einer ganz besonderen Weise. Sie haben sich einen Urgeschmack bewahrt, ohne zu deftig zu kochen. Außerdem beobachten wir immer mehr moderne Gerichte, bodenständig interpretiert. Was man auf der Steirischen Ölspur nicht verpassen darf: das Hirsch-Carpaccio bei den Wassermanns am Reinischkogel, oder die frischen Forellen bei Karin und Willi Rauch im Rauchhof, die Waldschweine vom Jagawirt, feine Risotti in der Kaminstubn usw. Womit wir unseren Kofferraum füllen: Isabellatrauben-Marmelade, karamellisierte Kürbiskerne, Schoko-Kerne, Muskateller-Sekt von Stefan Langmann usw.

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REZEPT: Hier schmeckt man die Steirische Ölspur

Kürbis-Focaccia

Zutaten für 1 Laib

500 g glattes Weizenmehl, Type 480
250 ml warmes Wasser
40 ml intensives Olivenöl
42 g frische Germ
3 TL Salz
2 EL Kürbiskerne, klein gehackt
1 EL Rosmarin, gehackt
Olivenöl zum Befetten des Blechs und Bestreichen des Teiges
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

In einer Rührschüssel Mehl, Öl, Salz und Kürbiskerne vermischen. Germ im Wasser auflösen und in die Rührschüssel gießen. Den Teig etwa 3 – 4 Minuten in der Rührmaschine, dann ca. 10 Minuten von Hand kneten, bis er elastisch ist. Für 20 Minuten zum Gehen an einen warmen Platz stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas ausrollen, ein Mal zusammenlegen und diesen Vorgang nochmals wiederholen. Ein drittes Mal ausrollen und ca. 2 cm dick und auf ein befettetes Backblech geben. In Abständen von ca. 2,5 cm die Fingerknöchel in die Teigoberfläche drücken.

Zugedeckt 20 Minuten rasten lassen und dann etwas Olivenöl auf den Teig träufeln. Mit etwas Rosmarin, Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen und 20 Minuten im vorgeheizten Rohr bei 210 – 220 °C backen. Ausschalten und ca. 5 Minuten nachbacken lassen, bis die Focaccia knusprig ist. Auf einem Gitterblech auskühlen lassen.

Restaurant „Trippolts Zum Bären“
Hauptplatz 7
9462 Bad St. Leonhard
(0 43 57) 22 57
www.zumbaeren.at

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