Küchengespräche

Männer am Herd

Posted in Kleiner Gourmet by Bär Junior on 27. Februar 2010

Früh übt sich, . . .

Julius und Papa gemeinsam am Herd. Es gibt Ententascherln vom Feinsten.

Bäriger Fasching

Posted in Kleiner Gourmet by Bär Junior on 14. Februar 2010

Welches Kostüm trägt der kleine Bär im Fasching? Tja, liegt wohl auf der Hand bzw. in der Natur der Sache.

Abwarten und Tee trinken

Posted in Kleiner Gourmet by Bär Junior on 14. November 2009

Was isst ein Kind wenn es krank ist? Nix, nix, nix. Seit fünf Tagen flößen wir dem kleinsten Bären mühsam und löffelweise Hühnersuppe und Rinderbrühe ein. “Nudl, neiiiinnnnn!” “Nödl, neiiinnnnn!” Also Suppe pur. Ohne Nudel und Knödel. Der Feinschmecker, der sonst Karotten und jedes Grünzeug in der Suppe liebt, verachtet zur Zeit jedes noch so fuzzikleine Bröserl, windet sich beim Anblick von Petersilie oder Schnittlauch und simuliert dabei einen halben Herzinfarkt.

Da feine rote Zimt-Preiselbeeren im gesunden Zustand des kleinen Bären Ketchup ist, bieten wir ihm die süß-bitteren Beeren drei Mal am Tag an. Zum geschabten Apfel, zum Semmelknödel und zum Joghurt. Keine Chance. Geht nicht über seine Lippen.

Hand aufs Herz: Da Julius sämtliches Essen verweigert, haben wir ihm schon Geleezuckerl (gaaaanz bunte) angeboten, richtiges KETCHUP zum Essen und sogar den klebrig süßen Obstgarten, statt eines cremigen, natürlichen Schafjoghurts. Der Erfolg war der gleiche. Nix. Was Julius macht? Abwarten, und Tee trinken.

Kein Kuchen zum Geburtstag

Posted in Kleiner Gourmet by Bär Junior on 5. November 2009

Unglaublich, aber wahr: Julius hasst Schokolade. Eh gut, werden alle sagen. Aber: Unser Sohnemann liebt das glitzernde Papier drum herum abgöttisch. Jetzt kommt es vor, dass der Kleine die Schoki auswickelt, die Süßigkeiten wegwirft und sich tierisch über die Verpackung freut. Zugegeben: Die Omas kommen tüchtig ins Schwitzen, wenn sie Julius bekochen. Denn seine Lieblingsspeisen sind:

1. Ochsenschwanzknöderl mit brauner Butter (Das Highlight seit einem Jahr)
2. Wacholder-Gnudi mit geräuchertem Montasio-Käse (Wehe der Wacholder wird vergessen!)
3. Gefüllte Tomaten-Tascherln mit Butterbröseln und Schafkäsetopfen
4. Gratinierte Jakobsmuscheln
5. Steinpilzrisotto bzw. Risotto mit Langostinos und Schmor-Treviso
6. Lieblingskräuter: Minze, Estragon, Rosmarin und Zitronenthymian (jedenfalls pflückt er diese Pflänzlein in seinem imaginären Kräutergarten. Lavendel? “Neeeeeeiiinnn!”)

Ich grüble seit Tagen über Julius 2. Geburtstag am 30. November nach. Der Kleine mag nämlich auch keinen Kuchen. Um es julianisch zu sagen: Torte und Kuchen sind “Wäh!” “Ach Julius, koste doch mal.” “Neiiiiiinnnnn!!!!” Das heißt, die Geburtstagstorte fällt wahrscheinlich ins Wasser. Dabei habe ich der Tagesmutter hoch und heilig versprochen einen tollen Kuchen mitzubringen, den das Geburtstagskind mag. Tja, die anderen Kinder werden sich bei der Party wohl die Augen ausheulen, aber: Ich denke, ich probier’s mal mit den Ochsenschwanzknöderln.

Kleiner Feinspitz

Kleiner Feinspitz mit großen kulinarischen Ansprüchen

Sprechen Sie JULIANISCH?

Posted in Kleiner Gourmet by Silvia on 29. Oktober 2009

Julianisch hat nix mit Latein, einem Kalender oder Julius Cäsar zu tun, sondern mit der Sprache unseres Sohnes Julius. Die ist, zugegeben nicht immer ganz zu verstehen.

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Hier die Übersetzung im Bereich der Kulinarik:

Mmmmhhh          Schmeckt gut!

Wäh                        Igittigitt, sofort weg damit!

Ja, jaaaa                Ich will mehr!

Mamamamam      Jetzt gibt es, glaub’ ich was zu essen

Nül                           Nudel

Kisot                        Risotto (“nich Kisot” heißt dementsprechend “Heute kein Risotto”)

Babababa               Ich esse nur  mit meiner Barbapapa-Gabel

Patzzzzz                  Da ist was auf den Boden gefallen (“Patzzzzzzz Babababa” – die Gabel liegt auf dem Boden)

Tä-Ti                        Der Teddy mag auch was essen (“Tä-Ti wäh” – der Teddy hat doch glatt in die Hose gemacht)

Bi-Te                       Bitte raus! (Aus dem Hochstuhl)

R, A, U, SSSS        Raus, sofort! (Aus dem Hochstuhl)

Pepi                          Papa Seppi hat gekocht

Das kommt nicht in die Tüte

Posted in Kleiner Gourmet by Silvia on 29. Oktober 2009

Zugegeben, ist es einigen Bekannten von uns peinlich, wenn sie den jungen Bären und mich auf der Straße treffen. Das hat wohl mit den knisternden McDonalds-Tüten in deren Händen zu tun. Dann kommt das Gespräch, das kommen muss: „Jaja, wartet nur bis euer Sohn Julius größer ist. Dann könnt ihr auch nicht anders.“ Oder: „Wir haben immer gesagt: Niemals! Aber die Kinder wollen einfach nur Junkfood.” Tja. Daraufhin hat eine der bekannten Damen unserem Julius ein Pommes Frittes gegeben. Ohne uns zu fragen. Ich war so stolz auf mein Kind, als es laut “Nein” brüllte und das pappige Kartoffelzeug ausspuckte.

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